Sortenberater

Sonar

unabhängig – wissenschaftlich fundiert – digital

Der digitale Sortenberater soll unseren Landwirten im Verbandsgebiet Hessen – Pfalz dabei helfen, die passenden Sorten für ihre spezifischen Anforderungen auszuwählen. Die umfangreichen Informationen rund um die Sortenwahl werden Ihnen über eine benutzerfreundliche und zielorientierte Oberfläche ermöglicht. Um dies zu erreichen, arbeiten wir eng mit unseren Landwirten zusammen.

Vorteile

im Überblick

Ertrags-Stabilisierung

durch widerstandsfähige Sorten

Reduktion Pflanzenschutz-Mitteleinsatz

durch die Nutzung von Toleranz- und Resistenzeigenschaften

Größeres Sorten-Spektrum & genetische Vielfalt

durch auf die Standorte abgestimmte Sorten

Übertragbarkeit

auf andere Kulturen & Regionen

Unterstützung der Beratung

wichtig angesichts steigender Anforderungen bei gleichzeitiger Reduzierung von Beraterstellen!

Unterstützung der Landwirte

auf Ereignisse und Entwicklungen gezielt reagieren. Fehlallokationen meiden

Die Innovation des Vorhabens besteht hauptsächlich darin, gemeinsam mit Landwirten einen unabhängigen, wissenschaftlich-fundierten digitalen Sortenberater zu entwickeln, der auf die praktischen Bedürfnisse der Landwirte zugeschnitten ist.

Damit kann eine Vielzahl positiver Effekte erzielt werden.

Optimale Sorte

für Ihren Befall

Am Anfang der Sortenwahl stellt sich die Frage, gibt es auf meinen Feldern eine Krankheit oder einen Schädling, der durch tolerante oder resistente Sorten kontrolliert werden kann?

Nematoden
Blattläuse
SBR & Schilfglas-flügelzikade
Blatt-krankheiten
Virus-
Krankheiten
Alles zu Schädlingen auf dem
Schritt 1 von 7

Anbauart

Wählen Sie hier Ihre Anbauart aus.

Das Verbandsgebiet Hessen-Pfalz sowie Baden-Württemberg sind vollständig von SBR betroffen, daher werden dort ausschließlich SBR-Sorten empfohlen; auch im Norden gibt es erste positive Funde.

Aktuell sind keine Conviso-Sorten mit zufriedenstellender Leistung unter SBR verfügbar. Erste Versuchsergebnisse 2025 zeigen zwar bessere Sorten, für eine fundierte Empfehlung sind jedoch mehrjährige Daten abzuwarten.

SBR (Syndrome Basses Richesses)

Geben Sie hier an, ob Zikaden bzw. SBR an Ihrem Standort ein Problem darstellen.

Zum aktuellen Zeitpunkt empfehlen wir, im gesamten Verbandsgebiet ausschließlich Sorten mit Resistenz- bzw. Toleranzeigenschaften gegenüber SBR anzubauen.

Nematoden (Heterodera schachtii)

Geben Sie hier an, ob Nematoden auf Ihren Schlägen ein Problem darstellen.

Einen Nematodenbefall können Sie an einer welken Erscheinung der Pflanzen, die mit Wassermangel verwechselt werden kann, sowie an einer Wachstumsdepression erkennen.
Zudem zeigen die Wurzeln kleine weiße Zysten und es kommt zu einer verstärkten Bildung von Seitenwurzeln, die als „Wurzelbart“ sichtbar sind.

Cercospora-Blattflecken (Cercospora beticola)

Geben Sie hier an, ob Cercospora auf Ihren Schlägen ein Problem darstellt.

Cercospora-Blattflecken verursachen graugrüne Flecken, die sich zu dunkelbraunen Läsionen mit gelben Rändern entwickeln. Bei starkem Befall kommt es zu Entlaubung, Zuckerrübenverlusten und Ertragseinbußen.
Der Pilz bevorzugt Temperaturen ab 25 °C und hohe Luftfeuchtigkeit, besonders nach Niederschlägen. Resistente Sorten und frühzeitige Bekämpfung helfen, die Ernte zu schützen.

Rhizoctonia-Wurzelfäule (Rhizoctonia solani)

Geben Sie hier an, ob Rhizoctonia auf Ihren Schlägen ein Problem darstellt.

Rhizoctonia befällt die Zuckerrübenwurzeln und kann erhebliche Ertragsverluste verursachen. Befallene Pflanzen entwickeln schwarz verfärbte, faul wirkende Wurzeln und können im Extremfall absterben.
Der Anbau resistenter Sorten sowie eine angepasste Fruchtfolge mit nicht anfälligen Kulturen sind zentrale Maßnahmen, um den Krankheitsdruck zu reduzieren.

Ditylenchus (Ditylenchus dipsaci)

Geben Sie hier an, ob Ditylenchus auf Ihren Schlägen ein Problem darstellt.

Das Stängelälchen (Ditylenchus dipsaci) ist ein pflanzenschädigender Nematode, der Zuckerrüben befällt und Wachstumsstörungen sowie Ertragsverluste verursachen kann. Befallene Pflanzen zeigen häufig verdickte, verformte Stängel und Blätter.
Der Anbau resistenter Sorten sowie eine angepasste Fruchtfolge mit nicht anfälligen Kulturen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um den Befall zu reduzieren.

Ihre Sortenempfehlung 2026

Ihre Auswahl:

    Nematoden

    bodenbürtiger Pflanzenschädling

    Nematoden sind kleine, wurmartige Organismen, die im Boden leben und sich von den Wurzeln der Pflanzen ernähren. Sie können für Zuckerrüben besonders schädlich sein, da sie die Wurzeln erheblich schädigen, im dem sie die Fähigkeit der Pflanze Wasser und Nährstoffe aufzunehmen beeinträchtigen und ebenfalls die Anfälligkeit der Pflanze gegenüber Krankheiten erhöhen kann. Dies kann zu einem geringeren Wachstum und niedrigeren Erträgen bei Zuckerrüben führen.

    Nematoden-Arten

    spezialisiert auf Rüben

    Es gibt mehrere Arten von Nematoden, die für Zuckerrüben als problematisch gelten, als besonders bedeutsam gilt die Zuckerrübenzystennematode (Heterodera schachtii), da sie die so genannte „Rübenmüdigkeit“ verursachen kann. Diese tritt auf, wenn Rüben und andere Wirtspflanzen über mehrere Jahre auf derselben Fläche angebaut werden. Die Nematoden können kleine, runde Gallen (Zysten) an den Wurzeln der Zuckerrübenpflanze bilden. Innerhalb dieser Zysten können sich Hunderte von neuen Nematodeneiern befinden, welche dann ausschlüpfen und neue Pflanzen infizieren können, wodurch der Schadenskreislauf fortgesetzt wird. Die Rübenzystennematode ist in fast allen Zuckeranbauregionen verbreitet.

    Symptome

    • Nesterweise Welke Erscheinung (mit Wassermangel verwechselbar)
    • Wachstumsdepression
    • Kleine weiße Zysten an Rübenwurzeln
    • Starke Bildung von Seitenwurzeln („Wurzelbart“)

    Maßnahmen

    • Einsatz toleranter Sorten (Vermehrungsrate variiert je nach Sorte)
    • Nematodenresistente Zwischenfrüchte (Ölrettich- oder Senf)
    • Weite Fruchtfolge (mind. 3 Jahre)
    • Auf weitere Wirtspflanzen wie Raps verzichten

    BLATTLÄUSE

    saugender Überträger

    Durch ihre Saugtätigkeit allein können Blattläuse Ertragseinbußen von bis zu 20 % verursachen. Von größerer Bedeutung ist allerdings die Übertragung von phytopathogenen Vergilbungsviren beim Saugen an den Zuckerrübenpflanzen. Innerhalb dieses Vektor-Pathogen-Komplexes ist die Viröse Vergilbung besonders bedeutsam, da sie zu enormen Ertragsverlusten von bis zu 50 % sowie Zuckergehaltsverluste von bis zu 2 % (absolut) führen kann.

    Schadbild

    explosionsartige Vermehrung

    Sichtbar wird ein Befall mit Blattläusen durch ein verkümmertes Wachstum, Vergilbung, Verformung, Einrollen und Verwelken der Blätter. Die Saugtätigkeit und die Absonderung von Honigtau kann zur Bildung von schwarzen Rußtaupilzen auf den Blättern führen. Bleibt der Befall mit Blattläusen unkontrolliert, kann er den Ertrag und die Qualität der Zuckerrübenkulturen erheblich mindern und den Landwirten wirtschaftliche Verluste bescheren. Eine frühzeitige Erkennung und rechtzeitige Bekämpfungsmaßnahmen sind entscheidend, um erhebliche Schäden durch Blattläuse an Zuckerrüben zu verhindern.

    Für die Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae) wurde eine Bekämpfungsschwelle von 30 % und für die Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) eine Bekämpfungsschwelle von 10 % befallener Pflanzen definiert. Die kleinere Schwelle der Grünen Pfirsichblattlaus resultiert aus ihrer vergleichsweisen stärkeren Beladung mit Viren.

    Arten-Beschreibung

    Grüne Pfirsich-Blattlaus

    Myzus persicae

    1,8 – 2,5 mm große, runde Blattlaus, grün, gelbgrün oder blassrosa gefärbt. Fühler etwas kürzer als der Körper. Geflügelte Exemplare sind größer als die ungeflügelten Läuse. Geflügelte Blattläuse werden zwei Millimeter lang mit schwarzer Brust und schwarzem Kopf. Der Hinterleib ist olivgrün mit schwarzen Flecken.

    Schwarze Bohnenlaus

    Aphis fabae

    1,3 – 3,1 mm große, runde Blattlaus, graugrüne bis mattschwarze Färbung. Fühler (halb so lang wie der Körper) und Beine sind hell mit dunklen Spitzen. Geflügelte Exemplare sind größer als die ungeflügelten Läuse.

    Informationen

    • Vergilbung der Blätter
    • Verkümmertes Wachstum
    • Verformung und Verwelken der Blätter
    • Honigtauausscheidung auf Blättern
    • Schwarzer Rußtaupilz auf den Blättern
    • Frühzeitige Erkennung und Überwachung von Blattlauspopulationen mit Fallen und regelmäßigem Monitoring
    • Biologische Bekämpfung durch natürliche Feinde wie Marienkäfer, Schlupfwespen und Florfliegen etc.
    • Kulturelle Bekämpfungsmethoden wie Fruchtfolge und Entfernung von Unkrautwirten
    • Chemische Bekämpfung mit Insektiziden, die jedoch mit Bedacht eingesetzt werden sollten, um den Schaden für Nützlinge und die Umwelt so gering wie möglich zu halten
    • Überdüngung mit Stickstoff vermeiden, die den Befall mit Blattläusen fördern kann
    • Anbau resistenter Zuckerrübensorten

     

    Informationen zum Einsatz von Insektizide finden Sie in der Anbauinformation 2023 (S.24/25).

    • bis Juli: 10 % befallene Rüben
    • vor Reihenschluß: 30 % befallene Rüben
    • nach Reihenschluß: 50 % befallene Rüben
    • ab Mitte Juli: Nicht mehr bekämpfungswürdig, da in der Regel natürliches Zusammenbrechen der Population, z. B. durch parasitierende Marienkäferlarven

    SBR & Schilf-Glasflügel-Zikade

    Süddeutschland als Hotspot

    Die Schilf-Glasflügelzikade (Pentastiridus leporinus) ist eine in Europa und Deutschland heimische Art, welche das SBR-Bakterium bzw. -Phytoplasmen übertragt und dadurch die Krankheit „Syndrome des Basses Richesses“, kurz SBR verursacht. Bei Befall ist mit Zuckergehaltsverlusten von bis zu 5% (absolut) und mit einer Reduktion der Frischmasse von bis zu 25% zu rechnen. Insgesamt ist dabei eine Ertragsminderung um bis zu 50% möglich.

    Lebenszyklus

    Schilf-Glasflügelzikade

    Im Juni wandern adulte Zikaden aus und fliegen in Zuckerrüben bzw. Kartoffelbestände und beginnen mit ihrer Eiablage. Anschließend schlüpfen die Nymphen an den Pflanzen und ernähren sich an deren Wurzeln. Auch wenn die ersten Frühkartoffeln bereits im Juni geerntet werden, lassen sich späte Sorten noch bis in den Oktober ernten. Die Zuckerrübenernte beginnt meist Mitte September und kann bis in den Dezember hinein andauern. In Phasen mit ungünstigen Ernährungsbedingungen können die bereits weiter entwickelten Nymphen in eine Diapause fallen. Häufig wird nach Zuckerrüben Winterweizen ausgesät, an dessen Wurzeln die Nymphen sich daraufhin ernähren können und ihren Entwicklungszyklus fortsetzen. Im Folgejahr kann eine neue Population an Zikaden aus dem Winterweizen ausfliegen.

    Wissens-Stand

    komplex und Anpassungsfähig

    Bekämpfungsmöglichkeiten gibt es bisher keine, auch Insektizide zeigen bisher keine ausreichende Wirkung gegen die unempfindlichen Zikaden. Um die Ertragsverluste zu minimieren, spielt die Sortenwahl eine entscheidende Rolle. Durch die zunehmende Verbreitung von SBR im Verbandsgebiet rücken die unter SBR ertragsstarken Sorten weiter in den Vordergrund. In der Sortentestung 2022 zeigte ein Stamm auch unter schwerstem Befall hervorragende Leistungen. Der Stamm wurde im Jahr 2023 als neue Sorte mit dem Namen Brabanter zugelassen. Die erhofften Erträge konnte die Sorte im Jahr 2023 allerdings nicht realisieren. Grund hierfür war die erstmalige großflächige Verbreitung des Erregers Candidatus Phytoplasma solani, allg. Stolbur-Phytoplasma genannt, welcher ebenfalls über die Schilf-Glasflügelzikade übertragen wird. Sichtbar wird ein solcher Befall durch Vergilbungen, hängende- und welkende Blätter sowie ein gummiartiger Rübenkörper.

    Symptome

    • Vergilbte äußere Blätter
    • Lanzettenförmige und aufgehellte juvenile Blätter
    • Verbräunte Leitbündel (nekrotische Furchen)

    Maßnahmen

    • Bekämpfung bisher nicht möglich
    • Sorten mit ausgeprägter SBR-Toleranz in der Testung
    • Fruchtfolge mit Winterweizen ist wahrscheinlich befallsfördernd

    Cercospora

    wichtigste Blattkrankheit

    Die Cercospora-Blattfleckenkrankheit wird durch den pilzlichen Erreger Cercospora beticola verursacht. Durch die effektive Minderung der Assimilationsfläche und durch die verstärkte Blattneubildung sowie ein damit einhergehender hoher Assimilat Verbrauch, kann Cercospora zu einer erheblichen Reduktion des Rübenertrags und Zuckergehalts führen. Die Krankheit ist besonders in warmen und niederschlagsreichen Gebieten verbreitet.

    Ablauf

    der Krankheit

    Die Symptome der Krankheit beginnen als kleine, graugrüne Flecken auf den Blättern, die sich schließlich in größere, dunkelbraune Läsionen mit gelben Lichthöfen verwandeln. Schwere Infektionen können zu Entlaubung, reduziertem Zuckergehalt in den Rübenwurzeln und Ertragseinbußen führen. Auch wird die Qualität der Rüben durch höhere Standard-Melasse-Verluste gemindert. Grund hierfür ist ein Anstieg der Melassebildner Kalium, Natrium und α-Amino-Stickstoff. Es können BZE-Verluste von 5% bis 15% entstehen.

    Die Bekämpfung der Cercospora-Blattfleckenkrankheit umfasst in der Regel eine Kombination von Anbaupraktiken wie Fruchtwechsel, Hygiene und die Verwendung resistenter Sorten sowie den Einsatz von Fungiziden. Eine frühzeitige Erkennung und rechtzeitige Bekämpfungsmaßnahmen sind entscheidend, um die Auswirkungen der Krankheit auf die Zuckerrübenproduktion zu minimieren.

    Informationen

    • Kleine rundliche, graue bis hellbraune Blattflecken mit rot-braunem Rand auf Blattspreite (2-5 mm Durchmesser)
    • Befall älterer Blätter, juvenile Blätter bleiben befallsfrei
    • Graue Pilzsporen bzw. -Myzel als schwarze Punkte mittig auf Läsionsflecken sichtbar
    • Bei fortschreitendem Befall gehen die Blattflecken ineinander über bis hin zum Absterben des Blattes
    • Neubildung des Blattapparates
    • Einsatz resistenter/toleranter Sorten
    • Einsatz von Fungiziden bei frühem Befallsbeginn
    • Fruchtwechsel (möglichst weite Fruchtfolge)
    • Einarbeitung von Blattresten

    Zufällige Entnahme von 100 Blättern aus der Mitte des Blattapparates:

    • bis zum 31.07: 5% der Blätter zeigen mindestens einen Befallsfleck
    • bis zum 15.08: 15% der Blätter zeigen mindestens einen Befallsfleck
    • ab den 15.08: 45% der Blätter zeigen mindestens einen Befallsfleck

     

    Informationen zum Einsatz zu Fungiziden finden Sie in der Anbauinformation 2023. (S.37/38)

    Virus-Krankheiten

    Beschreibung

    Die für den Zuckerrübenanbau relevanten Viren werden durch saugende Blattläuse übertragen. Dieser Vektor-Pathogen-Komplex besteht aus verschiedenen Virusspezies (Beet yellows virus (BYV), Beet mild yellowing virus (BMYV), Beet chlorosis virus (BChV) und Beet mosaic virus (BtMV)) welche hauptsächlich durch die Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) und in geringerem Umfang von der Schwarzen Bohnenblattlaus (Aphis fabae) übertragen werden.

    Folgen

    ein Überblick

    Die Viröse Vergilbung zählt insbesondere durch die enormen Ertragsverluste von bis zu 50 % und Zuckergehaltsverluste bis 2 % (absolut) zu einer der bedeutendsten Krankheiten im Zuckerrübenanbau. Die Befallsstärke variiert in Abhängigkeit des Blattlausauftretens, den klimatischen Bedingungen während der Winterperiode sowie nach dem Infektionszeitpunkt. Bei einer frühen Infektion kommt es zu starken Ertragsverlusten; bei einer sehr späten Infektion treten zwar Symptome auf, jedoch gibt es kaum Ertragseinbußen.

    Der Befall tritt zunächst nesterweise auf und breitet sich anschließend über den gesamten Schlag aus. Seit dem Wegfall der neonicotinoiden Beize erfolgt eine Bekämpfung der Virusvektoren über Insektizide. Um Resistenzprobleme zu mindern, ist es notwendig, passende Sorten zu selektieren. Allerdings stehen dem praktischen Anbau aktuell keine Zuckerrübensorten mit Resistenz- oder Toleranzeigenschaften zur Verfügung.

    Symptome

    • Mosaikartige oder ringfleckige Muster auf den Blättern
    • Gelbwerden des Laubes oder der Blattadern
    • Verkümmerungen, Missbildungen und Wachstumsstörungen
    • Vorzeitiges Absterben

    Maßnahmen

    • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Es können lediglich die Virusvektoren (Grüne Pfirsichblattlaus und die Schwarze Bohnenblattlaus) bekämpft werden